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                    <TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg012.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="7"><div type="textpart" subtype="section" n="1"><p>Nachdem wir diese Ansichten nun genug in betreff des Igels
gezeigt, lassen wir das Weitere. Denn Zeit ist es auch für die
Frage, auslegend zu erklären: »Die Himmel verkünden
Gottes, das Werk aber &lt;seiner&gt; Hände erzählt die Feste« usw.,
<lb n="20"/> bis ans Ende der Welt ihre «.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>— Daß die Herrlichkeit Gottes die Himmel verhünden, spricht der Prophet im Namen des
Geistes. Man muß aber fragen, da vielerlei die Herrlichkeiten
sind, welche sie verkünden: 1st etwa von jener Herrlichkeit (die
von welcher klar in der Weisheit Salomos geschrieben wird: »Denn
<lb n="25"/> Dampf (Hauch) ist sie der Kraft Gottes und Funke der wahrhaften
Herrlichkeit des «?</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p> Wir haben aber erkannt, daß die Weisheit und Herrlichkeit keine andere sei, als Christus, durch den
alles geworden ist, wie auch der Apostel Paulus von ihm zeugt.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p> »Abglanz der « nannte er ihn, höher denn die Herrlichkeit
<note type="footnote">7 Prov. 30, 16 (24, 51) — 9 vgl. Hipp, zu Prov. 24, 50f S. 164, Sff
Achelis — 13 Gen. 19, 24 — 14 Gen. 7, 19f — 17 vgl. Symp. 71, 6. 85, 22 —
18 Psal. 18, 2. 5 — 24 Weish. Sal. 7, 25 — 27 vgl. Joh. 1, 3. Kol. 1, 16 —
28 Hebr. 1, 3</note>
<note type="footnote">27 vgl. Didym. In Psal. 18 PGr 39, 1268 B</note>
<note type="footnote">5 »seine« S 211 9 Hipp. ὃν γὰρ τρόπον ὁ ᾅδης οὐ διαλείπει
ψυχὰς ἀνθρώπων, οὐδὲ ὁ ἔρως τῆς ἁμαρτίας παύσεται ἐκπορνεύων 16 »Ανσιψητεν«?
»Herrlichkeiten«? slavy: »Worte« slova? 19 »seiner« &lt; S 21 »d.
Η.« S ν 23 vielleicht »Ehre &gt; « slave 003E; 27 Didym. δόξα
δὲ θεοῦ ἤτοι ὁμονογενὴς κατὰ τὸ τῆς δόξης ἀπαύγασμα 29 »ihn« i &lt; B</note>

<pb n="485"/>
»ganzen Schörfung« und höher denn die ganze Welt und
die ganze Natur und von niemand etwas empfangend außer allein
Vater, lauterer Herrlichkeit und unaussprechlicher und makelloser, in
welche kein Makel fällt, und von deren Ankunft nicht gebührte,
<lb n="5"/> ein anderer der Verkündiger sei, als vielmehr die Himmel, nämlich
Kräfte der Engel selbst und die übrigen Kräfte. Daher scheint
daß sehr weise die Engel »Himmel« genannt werden. —</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="5"><p>Daher sandte der Vater die Engel die Ankunft Christi zu verkündigen. Denn
»durch Engel das « Moses gegeben wurde, das Gesetz aber
<lb n="10"/> Christum verkündigte — wie auch der Herr selbst zeigte, indem
gesprochen: »Wenn ihr Moses glaubtet, so glaubtet ihr auch mir, denn
von mir hat jener « —, Christus aber, wonach er ist »der Abglanz
der « des Vaters, so haben nun die Engel, welche das Gesetz
Moses kund taten, die Herrlichkeit Gottes verkündigt. Ein Engel
<lb n="15"/> nun offenbart Daniel 003E; Ezechiel das Tiefe und ebenso Zacharias und
allen Propheten. Ich habe dir auch einen andern Engel zu zeigen,
welcher die Herrlichkeit Gottes verkündigt, Gabriel, welcher zu
reinen Jungfrau sprach:</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="6"><p> »Freue dich, du Begnadigte« usw. Und was sage ich dir noch weiter, indem die Neuen und die Alten zeigen, daß
<lb n="20"/> den Mysterien der Ökonomie von den Engeln gedient wird. . . . .</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="7"><p>Wenn man auch mit Überschwänglichkeit reden muß. Denn nicht ist
Geringes die Seele eines Weisen, welche überall in sich hat helle Gedanken,
wahre Erkenntnisse, leuchtende Taten, so daß Gott durch
gepriesen wird. —</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="8"><p>Wer aber richtigere (rechtgläubigere) Verständnisse <lb n="25"/> als diese zu finden vermag, möge es kund tun.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="9"><p> Ich aber meine hinsichtlich dessen, was er sagte: »Das Tun aber seiner Hände
die Feste«, die Kirche sei mit der Feste benannt, weil sie gefestigt
durch die Unverweslichkeit. Wie auch der heilige Paulus spricht an
<note type="footnote">1 Kol. 1, 15 — 6 vgl. De res. II, 24, 2 S. 379, 17f — 9 Gal. 3, 19. Act. 7, 53
— 11 Job. 5, 46 — 12 Hebr. 1, 3 — 15 Dan. 8, 16. 9, 21. 10, 11. 18. Ezech.
1, 28. 40, 3. Sach. 1, 9. 13f. 4, 1 — 18 Luk. 1, 28 — 20 Symp. S. 69, 15. 89, 8.
91, 17 vgl. Hebr. 1, 14 — 26 Psal. 18, 2; vgl. Pamphil. Apol. pro Orig. XXIV,
391 Lomm. — 27 vgl. Iren. Adv. haer. III, 11, 8</note>
<note type="footnote">26 vgl. Didym. In Psal. 18 PGr 39, 1269A</note>
<note type="footnote">3 »unausspr. u. « neizglany i neporočny: »nnaussprechlich u.
neizglanyi i neroročjnyi S 4 »von deren« ejaže: i jaže S
S 212 12 »geredet«: ἔγραψεν Joh. 5, 46 13 »so .. nun« ubo γοῦν: »denn«
γὰρ S 19 »d. Neuen u. d. Α.«: wohl die Schrift NT.s u. AT.s 22 »in sich«
S 212v 27 Iren. στῦλος καὶ στήριγμα ἐκκλησίας τὸ εὐαγγ. κ. πνεῦμα ζωῆς</note>

<pb n="486"/>
Timotheus schroibond: »Damit du wissest, wie du wandeln mußt
Hause Gottes, welches ist die KircJie des lebendigen Gottes, Säule
Feste der Wahrheit«.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="10"><p>Denn wenn »die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes« — sie aber sind die oberen Kräfte, welche
<lb n="5"/> die Herrlichkeit Gottes, nämlich vor der Ankunft des Erlösers
Wohlwollen gegen uns —, so muß die Kirche für die
werden, welche verkündet »das Tun seiner Hände«, damit
seine Ankunft vom Himmel in den Leib verkünden die Engel,
Wandel aber nach der Menschheit und alle (seine) Taten tue kund die
<lb n="10"/> Kirche.</p></div></div></div></body></text></TEI>
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