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                    <TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><text xml:lang="deu"><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1" n="2"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2" n="59"><div type="textpart" subtype="section" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2.59" n="1"><p>Männer von Sicilien! Ihr wisset, nicht die Ohnmacht meiner Vaterstadt oder ihre
                Erschöpfung durch den Krieg ist es, was mir diese Worte eingibt, sondern allein die
                uneigennützige Absicht, dem gesamten Sicilien den besten Rath zu ertheilen, den es
                nach meiner Ueberzeugung für dasselbe gibt. Ich möchte von dem Krieg und seinen
                Leiden anheben und über seine zahllosen Uebel mich verbreiten; indes ihr kennet sie
                ja. Denn so wenig Unkunde die Schuld trägt an einem aufgenöthigten Kriege,
                ebensowenig lässt sich die Eroberungslust durch Furcht von ihm zurückschrecken.
                Natürlich; ihr<note xml:lang="mul" n="1" place="unspecified"/> erscheinen die
                Vortheile grösser als die Gefahren, während man dort sich lieber den Kriegsgefahren
                aussetzen will, um einem gewissen Verlust zu entgehen. Aber eben wenn es sich
                ergibt, dass beide Grundsätze zur Unzeit in Anwendung gebracht werden, dann ist eine
                Mahnung zur Friedfertigkeit am Platze. Dies ist gerade unser Fall, und es liegt
                alles daran, dass wir uns davon überzeugen.</p><p>Hat uns nicht alle bisher die Erwägung unserer Sonderinteressen geleitet in diesem
                Kriege wie heute bei unsern Friedensvorschlägen, wo wieder hin und hergerechtet
                wird, und falls es nicht jedem gelingt, zu seinem Rechte zu kommen, der
                Wiederausbruch des Krieges in gewisser Aussicht steht? </p></div></div></div></div></body></text></TEI>
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