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                    <TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><text xml:lang="deu"><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1" n="2"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2" n="41"><div type="textpart" subtype="section" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2.41" n="1"><p>Kurz, wie Athen selber als Griechenlands Bildungsschule dasteht, so mag man auch
                getrost jeden seiner Bürger als ein Muster der vielseitigsten Befähigung zu den
                Geschäften, der genialsten Gewandtheit hinstellen.</p></div><div type="textpart" subtype="section" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2.41" n="2"><p>Und dass dies nicht rednerischer Selbstruhm, sondern That und Wirklichkeit ist, das
                bezeugt selbstredend die Macht des Staates, die nur solche Männer erwerben
                konnten.</p></div><div type="textpart" subtype="section" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2.41" n="3"><p>Die Welt staunt über eine Macht, die in der Probe das Gerücht noch übertrifft, die
                keinem Angreifer Ursache lässt, nach dem blutigen Versuch seiner Besieger sich zu
                schämen, keinem Unterthanen, den Herrscherberuf seiner Gebieter in Zweifel zu
                ziehen.</p></div><div type="textpart" subtype="section" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2.41" n="4"><p>Und welche Proben haben wir nicht von unserer Macht abgelegt, unvergängliche
                Denkmale, die uns die Bewunderung der Mit - und Nachwelt sichern! Unser Ruhm bedarf
                keines Homeres mehr, keines Dichters, dessen Gesänge zwar den Hörer erfreuen,
                während doch seine vermeintlichen Kämpfe vor der Prüfung nicht bestehen können;
                vielmehr <pb n="12"/> hat sich unser Schwert zu jedem Land und Meer unaufhaltsam den
                Zugang erstritten und überall bleibende Denkmale von Strafe und Belohnung
                hinterlassen. </p></div><div type="textpart" subtype="section" xml:base="cts:urn:tlg0003.tlg001.1st1K-ger1:2.41" n="5"><p>Und dies ist das Vaterland, um dessen Besitz unsere Todten im ruhmvollen Kampfe
                gefallen sind, und welches auch uns Ueberlebende alle zu jeglichem Opfer
                verpflichtet. </p></div></div></div></div></body></text></TEI>
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